Atmen bei Stress
Gründe gibt es viele, angefangen von einem hektischen Lebensstil, bis hin zu Gewohnheiten, die sich in der Kindheit eingeschliffen haben. Weil viele Menschen in ewigem Stress leben, sind wir zu einer Generation von Brustatmern geworden, die nur den oberen Abschnitt ihrer Lungen nutzen. Die Folge ist, dass wir schneller Atmen oder die Luft anhalten, wenn wir unter Belastung stehen.
Da unser Körper nicht wissen kann, was die Ursache für diese Atmung ist, geht er davon aus, dass wir uns in grösster Gefahr befinden (jagt uns etwa ein Tiger?) und schaltet in den Abwehrmodus, wo der Körper mit Adrenalin und anderen Stresshormonen geflutet wird, die eine schnelle Flucht ermöglichen sollen. Am Ende des Tages fühlen wir uns völlig entkräfted und fallen toterschöpft auf’s Sofa.
Wer die Vorteile einiger tiefer, ruhiger Atemzüge in Stresssituationen kennt, erkennt sicher, das wir den Stress noch verstärken, indem wir auf die oben beschriebene Art atmen. Um sein Leben durch richtige Atmung zu verändern, muss man sich stets bewusst sein, wie man atmet, und wenn man sich in einer Situation der Anspannung befindet, und die Luft anhält, sollte man ein paar tiefe, ruhige Atemzüge nehmen: Man kann sich plötzlich entspannen, klarer denken, und verstärkt zumindest nicht den Stress, unter dem man ohnehin schon steht.





