Wellness Hotel
Was bei einem guten Wellness Hotel zu beachten ist
Ein Haupt-Qualitätskriterium für ein Wellness-Hotel ist die ausgewogene Wohlfühlernährung: immer frische, ausschließlich biologische, aber auch vollwertige Produkte. Das Angebot sollte von leichter mediterraner Küche über Trennkost bis zur entschlackenden Kuren reichen. Regionale Produkte müssen das Speisenangebot bestimmen, denn die Landschaft und die Umgebung sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil eines erfolgreichen Aufenthaltes. Das Wellness-Hotel sollte sein Ernährungskonzept an den Empfehlungen der “Deutschen Gesellschaft für Ernährung” ausrichten. Das heißt: “Eine ausgewogene Mischkost besitzt durchschnittlich 12 bis 15 Prozent Eiweiß, 25 bis 30 Prozent Fett und 55 bis 65 Prozent Kohlenhydrate.”
Ein ausgewogenes, gesundes Essen muss keine Diät sein. Die neuesten Erkenntnisse von Ernährungswissenschaftlern sagen, dass zum Frühstück drei Sorten Vollkornbrot, fettarmer Käse, fettarme Wurst, drei Sorten Tee und ein Natursaft gehören. Unverzichtbar ist ein abwechslungsreiches Müslibüfett mit und frischem saisonalem Obst. Das Mittagessen sollte weniger als 700 kcal haben, das Abendessen unter 500 kcal liegen. Ein gutes Wellness-Hotel bietet zum Trinken ganztägig natriumarmes Wasser, verschiedene Obst-Milch-Mixgetränke, aber auch Sauermilch, Buttermilch und frische Säfte an.
Das Entscheidende ist jedoch, dass dem Gast kein Essen nur vorgesetzt wird, sondern im das nötige Bewusstsein einer gesunden Ernährung vermittelt wird. Der Gast soll auch zu Hause diese Erfahrungen weiterleben. Dadurch wird auch eine nachhaltige Gewichtsreduktion erreicht.
Zum Standardpersonal, auch begleitend, eines Wellness-Hotels gehören qualifizierte Mitarbeiter: speziell ausgebildete Köche mit ihren Assistenten, Ernährungswissenschaftler und Ärzte.
Sportliche, aber gezielte Bewegungsangebote sind selbstverständlich im Programm enthalten: So zum Beispiel die allmorgendliche Gymnastik, Wassergymnastik, Joggen oder Nordic-Walking und sehr wichtig, eine kontrollierte Wirbelsäulengymnastik unter professioneller Anleitung. Es muss auch die Möglichkeit eines Einzeltrainings geben.
Sehr gute Wellness-Hotel haben jedoch noch ein weitaus größeres Angebot, das Eintönigkeit vermeidet: Radfahren im Freien oder auf dem Hometrainer, Stretching, Wirbelsäulenschule, Muskelfunktionsturnen, Body-Styling und - das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein - Angebote für Badminton, Volleyball, Tischtennis, Tennis usw. Der Arzt des Hotels sollte dem Gast sagen, was für ihn das Beste ist.
Entspannung und aktiver Stressabbau kann durch Bewegung erreicht werden. Ein gutes Wellness-Hotel hat auch hier ausgebildete Trainer die dafür sorgen, dass Muskelverspannungen gelöst und Laktatwerte durch besondere Übungen gesenkt werden.
Ohne mentales Training kommt kein Wellness-Hotel aus. Den Gästen müssen autosuggestive Techniken vermittelt, die sie auch zu Hause machen können. Auch hier ist ein sehr erfahrenes Fachpersonal notwendig, das Yoga, autogenes Training, Muskelrelaxation und Atemtraining lehrt und schult. Ernährung, Entspannung, Bewegung, Schönheit – all diese Elemente gehören zusammen. So sollte immer die ganzheitliche Behandlung Teil der Wellness-Philosophie sein.
Was ist für das persönliche Wohlbefinden wichtiger als das Aussehen. So hat ist ein Wellness-Hotel auch immer ein Beauty-Hotel. Der Gast muss jeden Tag in der Woche die Möglichkeit zu einer kosmetischen Behandlung oder zu einer Massage haben. Massagen sollten nur von qualifizierten Kräften verabreicht werden. Das Personal sollte so geschult sein, dass es auch eigene Hautdiagnosen vornehmen kann und dem Gast einen persönlichen Pflegeplan vorschlagen kann. Peeling, Ampulle, Maniküre, Pediküre, Cellulite-Behandlungen, Lymphdrainagen, Stil- und Farbberatung sollten sorgfältig aufeinander abgestimmt werden. Deshalb ist ein Qualitätskriterium eines Wellness-Hotels auch die Mitarbeit einer Diplomkosmetikerin.
Wichtig ist natürlich das Ambiente, für das ebenfalls Mindeststandards gelten sollten: Grünflächen am Haus, eine Saunalandschaft (Sauna, Dampfbad, Whirlpool, Finnische Sauna), ein Hallen- oder ein beheiztes Freibad, Nichtraucherzimmer, Nichtraucherzonen im Restaurantbereich und eine umfangreiche Bibliothek, in der man auch weiterführende Literatur zu all diesen Themen findet.
Ein Wellness-Hotel muss eine Vorbildfunktion in Sachen Umweltschutz ausüben. Nur durch die Vermittlung von umweltgerechtem Leben und Arbeiten, kann man auch glaubhaft alles andere rund um die Gesundheit vermitteln.
Für einen erfolgreichen Aufenthalt in einem Wellness-Hotel spielt natürlich auch die Landschaft, in der es liegt, eine große Rolle. Spaziergänge sollten nicht nur einen Gesundheits-, sondern auch einen Erlebniswert haben. Man kann sich nicht tagelang nur in seinem Hotel aufhalten, man möchte auch etwas sehen und entdecken - und das sollte ein weiteres Kriterium sein: Wo suche ich mir mein Wellness-Hotel aus. Hierzu gibt es in ganz Deutschland wirklich ausgezeichnete Adressen, aber auch in Österreich und der Schweiz ist das Angebot entsprechend groß und von hervorragender Qualität. Und wer noch weiter weg will, kann sich sein Hotel auf Mallorca oder auch auf den Kanarischen Inseln suchen.
Doch das allerwichtigste ist, dass man sich in seinem Wellness-Hotel wohl fühlt, wozu vor allem auch eine “liebevolle” persönliche Betreuung dazu gehört - und ein wirklich gutes Fachpersonal.